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NieKE - Die Landesintiative Ernährungswirtschaft

NieKE - das Niedersächsische Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft - bündelt für ganz Niedersachsen Kompetenz und Know-how in allen Bereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Am 1. Januar 2010 fiel der Startschuss für das NieKE als Landesinitiative Ernährungswirtschaft.

Die Landesintiative Ernährungswirtschaft hat das Ziel, den Wirtschafts- und Innovationsstandort Niedersachsen im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft nachhaltig zu sichern und zu stärken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kooperieren im NieKE-Netzwerk Akteure aus den Bereichen Produktion, Vermarktung und Vertrieb, Wissenschaft, Bildung, Finanzierungsbranche sowie der öffentlichen Verwaltung. Die Ausrichtung der Landesinitiative erfolgt in enger Abstimmung mit der Wirtschaft und fokussiert sich dabei auf:

  • Lebensmittelverarbeitung und –sicherheit, Functional Food sowie Agrartechnik
    (Anlagen- und Maschinenbau).
  • Unterstützung der Unternehmen bei der Entwicklung von neuen funktionellen
    Lebensmitteln und bei dem Aufbau von Produktionslinien.
  • Angewandte Forschung im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft (z. B. Ermittlung des FuE-Bedarfs, Erarbeitung von Lösungsstrategien, Politikempfehlungen)
  • Technologieübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Landesinitiativen und Kompetenznetzen
    z. B. in den Bereichen Life Sciences, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien und Telematik.

Organisationsstruktur des NieKE

Zentrale Einrichtung der Landesinitiative Ernährungswirtschaft ist die Geschäftsstelle, deren Sitz am Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) an der Universität Vechta ist. Die thematischen Schwerpunkte werden fachlich durch die Partner der Landesinitiative, ISPA und DIL e.V. (Deutsches Institut für Lebensmittelstechnik e.V.) bearbeitet.

Die Arbeit der Landesinitiative Ernährungswirtschaft wird von einem Lenkungsgremium, dem Steuerungsausschuss begleitet. Neben diesem, vorrangig an wirtschaftlichen Fragestellungen orientierten Gremium steht dem NieKE ein Wissenschaftlicher Beirat zur Seite, der die Arbeit der Landesinitiative aus wissenschaftlicher Sicht begleitet, die Geschäftsführung berät und Handlungsempfehlungen ausspricht. Zudem wird das NieKE Facharbeitskreise zu jeweils aktuellen Themen einrichten und durchführen, um hier eine enge Abstimmung und Verzahnung mit der Wirtschaft zu erzielen.

Finanzierung

Die Finanzierung der Landesinitiative wird für den Zeitraum von drei Jahren (2010-2012) gemeinsam von den nds. Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW) und für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) übernommen. Daneben unterstützen ca. 30 Unternehmen und Kreditinstitute die Arbeit von NieKE. Dieses finanzielle Engagement ist Ausdruck der hohen Akzeptanz, die sich im Laufe der bisherigen Arbeit des NieKE aufgebaut hat. Der Landkreis Vechta trägt ebenfalls in erheblichem Maß zur Fortführung dieser Einrichtung bei.


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